Ein festverzinsliches Wertpapier — du leihst einem Staat oder Unternehmen Geld und erhältst dafür regelmäßige Zinsen.
Eine Anleihe (auch Bond oder Obligation genannt) ist ein Schuldverschreibung. Du leihst einem Herausgeber (Staat oder Unternehmen) Geld für eine festgelegte Laufzeit. Dafür bekommst du regelmäßige Zinszahlungen (Kupons) und am Ende die Rückzahlung des Nennwerts.
Beispiel: Du kaufst eine 10-jährige Bundesanleihe mit 3% Zinskupon für 1.000 Euro. Du bekommst 10 Jahre lang 30 Euro pro Jahr und am Ende deine 1.000 Euro zurück.
Anleihen gelten als sicherer als Aktien, bieten aber in der Regel geringere Renditen. Bei Robo-Advisorn wird typischerweise eine Mischung aus Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs verwendet. Je risikoscheuer du bist, desto höher der Anleihen-Anteil.
Das ist eines der wichtigsten Konzepte bei Anleihen: Anleihekurs und Zinsen bewegen sich gegenläufig. Wenn die Zinsen steigen, sind neue Anleihen attraktiver (weil sie mehr Zinsen zahlen). Alte Anleihen mit niedrigem Zinskupon fallen daher im Kurs. Das erklärt, warum Anleihen 2022 stark gefallen sind, als die Zentralbanken die Zinsen erhöhten.
Der Algorithmus übernimmt — du profitierst.
Die besten Robo-Advisor im direkten Vergleich
Wir haben alle Robo-Advisor verglichen — Kosten, Rendite, Mindestanlage. Finde jetzt das beste Depot für deine Situation.
Zum Depot-Vergleich → Nein danke, ich schaue mich noch um